Eine Nahrungsmittelallergie bei Babys ist nicht selten. Wir fassen dir zusammen, wie sie entsteht und du möglicherweise vorbeugen kannst.

Nahrungsmittelallergie bei Babys – wie sie entsteht & man sie vorbeugen kann

Eine Nahrungsmittelallergie bei Babys tritt wesentlich häufiger auf, als man zunächst denken mag. In den ersten Lebensmonaten deines Kindes ist der Verdauungstrakt besonders empfindlich. In diesem Artikel fassen wir dir zusammen, woran man eine mögliche Nahrungsmittelallergie erkennt und ob es Möglichkeiten gibt, diese vorzubeugen.

Unterschied Nahrungsmittelallergie und Lebensmittelunverträglichkeit

Zunächst einmal gibt es einen Unterschied zwischen einer Lebensmittelunverträglichkeit und einer Lebensmittelallergie.
Bei einer Unverträglichkeit eines Lebensmittels kann der Körper deines Kindes den Stoff nicht verdauen. Das führt dann im Prozess der Verdauung zu einem Blähbauch, Bauchschmerzen und Durchfall.
Wenn eine Allergie gegen ein Lebensmittel vorliegt, dann reagiert der Körper des Babys auf einen eigentlich normalen und harmlosen Stoff.

Was ist eine Nahrungsmittelallergie?

Die Allergie gegen ein Nahrungsmittel ist im Prinzip eine besondere Form einer Unverträglichkeit. Die allergische Reaktion auf das Lebensmittel ist unmittelbar.
Einige Allergien verschwinden im Verlauf der kindlichen Entwicklung wieder, einfach dadurch, dass sich sowohl der Verdauungstrakt als auch das Immunsystem des Kindes weiterentwickelt.

Wie stellt man eine Nahrungsmittelallergie fest?

Die Allergie kann man durch Haut- und Bluttests aber auch durch Ausschlussdiäten feststellen.

Anzeichen für eine Nahrungsmittelallergie

Es gibt einige typische Anzeichen, die auf eine Nahrungsmittelallergie bei deinem Kind hindeuten können. Die Anzeichen können zum einen über die Haut, aber auch über die Atmung oder den Verdauungstrakt gezeigt werden. Wichtig ist, dass du nicht selbst experimentierst, sondern den Arzt deines Kindes hinzuziehst. Im Zweifelsfall wird er euch an einen Allergologen weiterüberweisen.
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blut im Stuhl
  • Erbrechen
  • Kurzatmigkeit oder Atemnot
  • Husten
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Juckende Haut
  • Ausschlag
  • Nesselsucht
  • Schwellungen in Mund, Rachen und Nase

Wie entstehen Nahrungsmittelallergien beim Kind?

Zum einen können sie einfach durch den sich noch in der Entwicklung befindenden Verdauungstrakt entwickeln, aber auch eine genetische Veranlagung ist möglich. Ebenso spielen die Lebensumstände bzw. Umwelteinflüsse eine große Rolle.
Wie kann man Nahrungsmittelallergien bei Babys vorbeugen?
Achte darauf, dass dein Baby immer seinem Alter entsprechende Nahrungsmittel aufnimmt. Im ersten Lebensjahr solltest du beispielsweise auf Nüsse, aber auch Eier verzichten. Auch Kuhmilch ist noch nicht wirklich für dein Baby geeignet. Auch eine ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft spielt in jedem Fall eine Rolle.
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